Die Entwicklung des kulturellen Schulprofils wird durch Fortbildungsmodule (Grundlagen- und Wahmodule), Fachtage und Rahmenveranstaltungen unterstützt. Gemeinsam mit den Kulturkoordinatorinnen/-koordinatoren der Schulen und teilweise Schulleitungsmitgliedern nehmen die Kulturpartner an den Veranstaltungen teil. So lernen alle Akteure im Dialog voneinander und tragen dazu bei, Projekte auf Augenhöhe zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die außerschulischen Partner werden weitergebildet zu „Beratern vor Ort“ für die kulturelle Bildung an Schulen. Die geförderten Schulen und Partner der kulturellen Bildung werden nach Bedarf und Möglichkeit durch die LKJ Niedersachsen, das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), die Nds. Landesschulbehörde (NLSchB) und die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel (ba) fachlich-inhaltlich begleitet und in ihrer Qualitäts- und Schulentwicklung unterstützt. Die Fortbildungsmodule werden von der ba und dem NLQ entwickelt.

Die Kosten der begleitenden Veranstaltungen, Übernachtung, Verpflegung und Fahrtkosten werden übernommen. Dazu können die Kulturpartner eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro für ein eintägiges Seminar und 150 Euro für ein zweitägiges Seminar für die Teilnahme erhalten.

Bewerbung der Schule

Im ersten Schritt bewerben sich interessierte Schulen beim Niedersächsischen Kultusministerium (MK) bis zum 30.06.20 um eine Teilnahme am Projekt SCHULE:KULTUR!DREI. In der Bewerbung werden u. a. Fragen zur Motivation, zu bisherigen Kooperationserfahrungen mit außerschulischen Partnern der kulturellen Bildung und zum Schulentwicklungsprozess gestellt. Es soll außerdem eine erste Ideenskizze (Umfang 1 Din A4-Seite) zur Umsetzung eingereicht werden. In diesem Rahmen können bereits Kultureinrichtungen bzw. Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung als potenzielle Partner angegeben werden. 

Partnerschaft mit Schulen anregen

Kulturinstitutionen und kulturpädagogische Einrichtungen wie Theater, Theaterpädagogische Zentren, Museen, Kunstvereine, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturelle Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen sowie Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung sind aufgefordert, die Zusammenarbeit mit einer Schule anzuregen und eine gemeinsame Projektumsetzung anzustreben. Sie können dann bereits in der Bewerbung der Schule als Partner angegeben werden.

Interesse bei der LKJ anmelden

Parallel dazu melden Sie bitte Ihr Kooperationsinteresse bei der LKJ an. Auch wenn Sie noch keine Schule angesprochen haben, nehmen wir Sie gerne in den „Pool“ der Kulturpartner auf, um nach der Auswahl der beteiligten Schulen Kooperationen zu vermitteln.

Die Vermittlung der außerschulischen Partner der kulturellen Bildung an die Schulen soll möglichst innerhalb der Bewerbungszeit stattfinden, spätestens allerdings zur Auftaktveranstaltung im September 2020 abgeschlossen sein.

Förderung beantragen

Die Projektmittel können nach der erfolgreichen Vermittlung von Schule und Kulturpartner und dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung und eines Zuwendungsvertrags bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Nds. e.V. vom Kulturpartner beantragt werden.

 

Der Kulturpartner…

  • hat mehrjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
  • hat Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, in Netzwerken o.ä..
  • ist Antragsteller*in für die Projektmittel bei der LKJ und rechnet diese auf der Grundlage eines zahlenmäßigen Verwendungsnachweises und eines Sachberichts mit der LKJ ab.
  • ist Ansprechpartner*in für die LKJ und informiert über die Entwicklung des Projekts.
  • ist Ansprechpartner*in für die Kulturkoordination der Schule. 
  • arbeitet partnerschaftlich mit den Kulturkoordinator*innen der Schule zusammen.
  • initiiert künstlerische Prozesse und setzt sie in der Schule mit Schüler*innen und/oder Lehrkräften um. 
  • unterstützt die Kulturkoordination bei der Präsentation und Schaffung einer Öffentlichkeit für die Aktivitäten kultureller Bildung in der Schule. 
  • unterstützt die Kulturkoordination bei der Dokumentation der Projekterfahrungen und -ergebnisse.
  • Kann bei Bedarf die Arbeitsgruppe der Schule zur kulturellen Schulentwicklung beraten. 
  • bringt seine/ihre Kontakte ein, um die Schule bei der Vernetzung mit anderen Kulturinstitutionen, Einrichtungen der Kulturellen Bildung sowie Künstler*innen anderer Kultursparten in der Region zu unterstützen.
  • vertritt die Interessen außerschulischer Kooperationspartner der Kulturellen Bildung gegenüber der Schule.
  • nimmt gemeinsam mit der Kulturkoordination an den begleitenden Fortbildungen, Fachtagen und Rahmenveranstaltungen teil. 

SCHULE:KULTUR! bietet dem Kulturpartner:

  • Austausch mit Lehrkräften und Kulturpartnern aus dem Netzwerk der Programmschulen.
  • Zeit für die gemeinsame Planung mit der Schule.
    • Entwicklung einer Arbeits- und Kommunikationsstruktur
    • Entwicklung von Projekten, Lehrerfortbildungen o.ä.
    • Entwicklung einer nachhaltigen Struktur zur Verankerung Kultureller Bildung in der Schule 
  • Einblicke in die Systeme und die Arbeitsweise der Schulen und Lehrkräfte.
  • individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Schule und Kultur.
  • Beratung durch die Landeskoordination Kultur – inhaltlich, rechtlich, finanziell. 
  • Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme am Programm.

Häufig gestellte Fragen zur Bewerbung von Kulturpartnern

  • Wie ist das Bewerbungsprocedere?

    1. Bewerbung der Schule
    Im ersten Schritt bewerben sich interessierte Schulen bis zum 10.07.20 um eine Teilnahme am Projekt SCHULE:KULTUR!DREI. In der Bewerbung (Bewerbungsbogen) werden u.a. Fragen zur Motivation, zu bisherigen Kooperationserfahrungen mit außerschulischen Partnern der Kulturellen Bildung und zum Schulentwicklungsprozess gestellt. Es soll außerdem eine erste Ideenskizze (Umfang 1 Seite) zur Umsetzung eingereicht werden. In diesem Rahmen können bereits Kultureinrichtungen bzw. Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung als potentielle oder verbindliche Partner angegeben werden.

    2. Partnerschaft mit Schulen anregen
    Kulturinstitutionen und kulturpädagogische Einrichtungen wie Theater, Theaterpädagogische Zentren, Museen, Kunstvereine, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturelle Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen sowie Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung sind aufgefordert, die Zusammenarbeit mit einer Schule anzuregen und eine gemeinsame Projektumsetzung anzustreben. Sie können bereits in der Bewerbung der Schule als Partner angegeben werden.

    3. Interesse bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ) anmelden
    Parallel dazu melden Partner der Kulturellen Bildung bitte Ihr Kooperationsinteresse bei der LKJ an. Auch wenn Sie als Kulturpartner noch keine Schule angesprochen haben, nehmen wir Sie gerne in den Pool der Interessierten auf, um nach der Auswahl der beteiligten Schulen Kooperationen zu vermitteln. Bitte füllen Sie bitte den Bewerbungsbogen für Kulturpartner aus schreiben Sie bei Interesse eine formlose Mail an c.schaefer@lkjnds.de.

    4. Vermittlung der Partner Schule – Kultur
    Falls nach dem Bewerbungsverfahren noch Schulen ohne Kulturpartner sind, findet spätestens Anfang des Schuljahres 20/21 die Vermittlung der außerschulischen Partner der Kulturellen Bildung an die Schulen durch die LKJ statt.

  • Wer kann Kulturpartner werden?

    Kulturpartner im Projekt SCHULE:KULTUR!DREI können Kulturinstitutionen und kulturpädagogische Einrichtungen wie Theater, Theaterpädagogische Zentren, Museen, Kunstvereine, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturelle Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen sowie Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung werden.
     
    Voraussetzung für die Teilnahme ist:
    • Der Nachweis der pädagogischen Erfahrung / Qualifizierung (pädagogische Ausbildung und/ oder mehrjährige kulturpädagogische Praxis mit Kindern und Jugendlichen)
    • Das Interesse an der Gestaltung und Umsetzung eines kulturellen Schulentwicklungsprozesses in enger Zusammenarbeit mit einer Schule
    • Die Anerkennung der Teilnahmebedingungen für Kulturpartner (Information für Kulturpartner)

  • Wer kann Projektmittel beantragen?

    Nach der erfolgreichen Vermittlung von Schule und außerschulischem Partner der Kulturellen Bildung (Kulturpartner) und dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung sowie eines Zuwendungsvertrages können die Kulturpartner bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. Projektmittel beantragen.
    Die Antragstellung erfolgt mittels Antragsformular, das unter www.schuledurchkultur.info im internen Bereich bereitgestellt wird. 

  • Für welche Ausgaben können Projektmittel verwendet werden?

    Die Projektmittel sollen vorwiegend für Honorare verwendet werden. Auch für Verbrauchsmaterialien können die Projektmittel bis zu einer Maximalhöhe eingesetzt werden. Nähere Informationen erhalten Kulturpartner bei der Landeskoordinatorin Kultur Christin Schäfer (c.schaefer@lkjnds.de) oder der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V.

  • Wie erfolgt der Verwendungsnachweis?

    Die im Rahmen des Projektes SCHULE:KULTUR!DREI getätigten Ausgaben müssen durch einen zahlenmäßigen Verwendungsnachweis und einen kurzen Projektbericht nachgewiesen werden. Nähere Informationen erhalten Kulturpartner der Landeskoordinatorin Kultur Christin Schäfer (c.schaefer@lkjnds.de) oder bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V.